Linkbuilding für Restaurants

Linkbuilding für Restaurants: Alles Was Du wissen musst!

Backlinks gehören für das Ranking von Webseiten bei Google zu den wichtigsten Faktoren. Natürlich sind auch gute Inhalte entscheidend, doch ohne Backlinks kann eine Seite nicht wirklich auf vordere Plätze gelangen.

Wer ein Restaurant mit eigener Webseite betreibt, muss also entsprechendes Linkbuilding für Restaurants betreiben.

Wie funktioniert das?

Wie funktioniert ein Linkaufbau?

Backlinks auf Webseiten werden natürlich manchmal freiwillig von anderen Autoren gesetzt, sie erscheinen auch in Social Media Posts. Es könnte also sein, dass ein Besucher Dein Restaurant toll findet, darüber auf Facebook postet, einen Link zu Deiner Webseite setzt und anschließend auch noch den Post teilt.

Doch diese freiwilligen Aktionen sind zu selten und werden zudem von Google – weil es sich um den Post eines einzelnen Privatmenschen handelt – nicht sehr hoch bewertet. Damit erreichst Du keine bessere Position in der Suchmaschine, selbst wenn so etwas öfter passieren würde, weil Du ein wirklich tolles Restaurant betreibst.

Eher schon werden Backlinks von anderen professionellen Webseiten hoch bewertet, die beispielsweise viele Restaurants bewerten und zu diesen verlinken.

Restaurantkritiker betreiben solche Webseiten, die einen hohen Trust gewinnen, weil sie mit viel Content gefüllt sind und von vielen Menschen gelesen werden.

Wichtig für Dich zu wissen: Ein Backlink von so einer Seite hilft Dir, während eine nicht ganz so gute Kritik auf dieser Seite weniger schädlich ist, als Du glaubst.

Kritiker nimmt in Wahrheit niemand ernst, sie gehören zur Unterhaltungsindustrie.

Versuche also, einen Kritiker in Dein Restaurant zu bekommen. Du kannst aber auch selbst Gastbeiträge für solche Seiten schreiben (lassen), denn diese Seiten benötigen immer Content.

Von diesen Beiträgen aus darfst Du dann auf Dein Restaurant verlinken. Gastbeiträge können verschiedene Inhalte haben, die für die Allgemeinheit wirklich interessant sind, zum Beispiel:

  • Du könntest einen Gastbeitrag zu bestimmten Krankheiten schreiben, die durch Lebensmittel übertragen werden. Ein wichtiges Thema ist unter anderem der E. coli Erreger.
  • Ein anderer Beitrag könnte Infografiken zu häufig vorkommenden Krankheiten enthalten, die in Restaurants durch mangelnde Hygiene auftreten.
  • Auch über den Parasitenbefall in Restaurantküchen wäre sicher ein Beitrag nützlich.
  • Woher sollten Restaurants ihre Rohstoffe beziehen, um solche Gefahren zu unterbinden?
  • Welche Hygienevorschriften müssen unbedingt eingehalten werden?
  • Was verlangt das Gesundheitsamt?

Es gibt unterschiedlichste Webseiten, die sich mit solchen Themen befassen. Von jeder dieser Seiten kannst Du einen Link in Deinem Gastbeitrag auf Dein eigenes Restaurant setzen.

Das ist ein Linkbuilding und führt zu einem besseren Ranking Deiner Seite. Selbst der Traffic auf Deiner Seite erhöht sich, wenn das Publikum diese anschließend studiert.

Was ist kein Linkaufbau?

In den frühen Jahren der Suchmaschinenoptimierung erfanden „Profis“ verschiedene fragwürdige Methoden des vermeintlichen Linkaufbaus. Diese Methoden nennt man heute “Black Hat SEO”, die im Gegensatz zur “White Hat SEO” als höchst unseriös gilt und durch Google erkannt und abgestraft wird.

Die Anbieter der Black Hat SEO operierten mit Links von Linkfarmen aus. Das sind Webseiten, die zu nichts als dem Verschicken von Links dienen.

In der Fachsprache heißt das “Cloaking”. Anfangs – bis vielleicht 2005 – war es tatsächlich möglich, damit eine Webseite in wenigen Tagen auf vordere Plätze in der Suchmaschine zu hieven, doch das schadete der Qualität der Suchergebnisse.

Jede Seite mit noch so fragwürdigen Inhalten konnte auf diese Weise gepusht werden. Die Suchmaschinenbetreiber haben die Methode schnell erkannt und Programme entwickelt, die das Cloaking und andere Methoden der Black Hat SEO aufspüren.

Solche Webseiten werden mit einer sogenannte Penalty (Strafe) auf hintere Plätze in der Suchmaschine geschickt und schlimmstenfalls aus dem Index verbannt.

Auf Angebote dieser Art – nämlich massenhaft Backlinks für lächerliche Summen einzukaufen – solltest Du also nicht eingehen. Es könnte Deine Restaurantwebseite nachhaltig beschädigen.

Auch Backlinks von Webkatalogen oder Bookmark-Verzeichnissen nutzen nicht viel. Oft sind sie mit nofollow-Attributen versehen und erreichen daher gar nichts für das Linkbuilding.

Weitere Maßnahmen beim seriösen Linkbuilding für Restaurants

Restaurants zu promoten gilt als einzigartige Herausforderung, es gibt nämlich in jeder Stadt sehr viele davon.

Hinzu kommt: Es gibt nicht sehr viele Branchen, von denen Du Backlinks beziehen kannst. Von einer Auto- oder Buchhaltungs-Website benötigst Du naturgemäß keine Links, diese Branchen haben mit Deinem Restaurant wenig bis nichts zu tun.

Du kannst eigene Blogs betreiben, das ist immer zu empfehlen. Die dortigen Themen drehen sich um Restaurants und speziell um das Thema Deines Restaurants (zum Beispiel indisch, griechisch oder heimische Hausmannskost).

Das gibt ein wenig her, allerdings bewertet Google Links von privaten Blogs nicht sehr stark. Dennoch kannst Du auch auf Blogs setzen, wenn Du immer wieder qualitativ hochwertige Inhalte einstellst.

Diese sind der Schlüssel bei erfolgreichen Linkbuilding-Kampagnen. Die Inhalte dürfen also keinesfalls nur Eigenwerbung für Dein Restaurant sein. Diese kannst Du gelegentlich – behutsam – einfließen lassen.

Vor allem aber müssen die Inhalte einzigartig, fesselnd und für die Leser wirklich hilfreich sein. Themenvorschläge sind:

  • Rezepte von beliebten und/oder exotischen Gerichten und Getränken, die zum Stil Deines Restaurants passen
  • Kochtipps für Amateure
  • Kochtipps für Profis
  • Wo sind die besten Zutaten (günstig) zu erhalten?
  • Reiseführer zu verschiedenen Themen außerhalb des Essens
  • Gastbeiträge für Lebensmittel-Websites

Essen ist für alle Menschen ein wichtiges Thema, Kochshows boomen. Autoren leben manchmal vom Schreiben über das Essen.

Diese Autoren sind zum Teil Hobbybäcker und manchmal auch Fünf-Sterne-Köche, die sicher eine Menge über ihr Gerichte schreiben können, doch irgendwann geht ihnen der Stoff aus.

Dann lassen sie gern Gast-Postings zu. Auf solchen Webseiten, die wiederum gut ranken, könntest Du Deine Beiträge inklusive Link zu Deiner Restaurant-Website unterbringen.

Linkbuilding für Restaurants: Geduld ist wichtig

Du brauchst Ausdauer und Geduld, wenn Du Linkbuilding für Deine Website betreibst. Außerdem brauchst Du Ideen rund um Dein Restaurant und das Essen, aber auch Ideen zum Linkbuilding.

Du könntest auch umgekehrt Deine Spezialgerichte, Soßen, Getränke oder Salsas mit einer Koch-Webseite teilen. Diese verlinkt wieder umgekehrt auf Dich, indem sie auf Deine Website mit dem Verweis „Rezept von …” verweist.

Führe diese Arbeit andauernd fort, pflege Deine Kontakte. Linkbuilding braucht zwar Zeit und Aufwand, doch es wirkt auch nachhaltig.

Daher lohnt sich Dein Einsatz immer.